Download e-book for kindle: Parteien und soziale Ungleichheit by Elmar Wiesendahl

By Elmar Wiesendahl

ISBN-10: 3658103892

ISBN-13: 9783658103897

ISBN-10: 3658103906

ISBN-13: 9783658103903

Das Buch schließt an die soziale Entwurzelungsdebatte der Parteien an und verbindet Parteien mit der Krisendebatte repräsentativer Demokratie sowie der gesellschaftlichen Inklusions-/Exklusionsdebatte.
Parteien gehen aus sozialen Ungleichheitsverhältnissen hervor, die sich in ihrem Sozialprofil widerspiegeln. Als Schlüsselakteure der enterprise repräsentativdemokratischer Herrschaft wirken sie auf Ungleichheitsstrukturen zurück, die dem Wandel unterliegen. Nach dem pattern zur Wohlstands- und mobilen Fahrstuhlgesellschaft in der Boom-Epoche sind neue soziale Ungleichheitsstrukturen entstanden, die der Repräsentation durch die Parteien bedürften. An der sozialen Zusammensetzung von Mitgliedern, Führungsschichten und öffentlichen Mandatsträgern der Parteien wird geprüft, inwieweit diese angesichts der organisatorischen Dominanz der neuen Mittelschichten den Anschluss an die gewandelten Ungleichheitsverhältnisse finden.

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Im welchem Ausmaß und in welcher Form Parteien mit der gesellschaftlichen Ungleichheitsstruktur verwachsen sind, welche Kollektivinteressen sie verdeckt repräsentieren und für wen sie Politik im Rahmen ihrer sozialen Zusammensetzung machen, lässt sich so ausblenden und verschleiern. Überhaupt versuchen sie den Interessencharakter von Politik in ihren öffentlichen Verlautbarungen zu negieren. Sie feilen dagegen an einem Bild von Politik, bei denen es schier um Probleme geht, für die sie Lösungen bereithalten, mit denen sie der Probleme Herr werden.

Dies wird durch das Bemühen arrondiert, soziale Ungleichheit und daraus resultierende Interessengegensätze als überwindbar kleinzureden. Obendrein ist sie in ihrer Selbstdarstellung darauf erpicht, ihr Eintreten für das Ganze, für das Gemeinwohl zu betonen. Dass bei den von ihr herbeigeführten Entscheidungen Begünstigte und Benachteiligte unter den betroffenen Bevölkerungsgruppen entstehen, versucht sie tunlichst zu verschleiern. Die Öffnung der Massenparteien hin zu Volksparteien bedeutete zwangsläufig, das alte soziale und ideelle Bindungsverhältnis zu den Stamm-Wählergruppen zu lockern.

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Parteien und soziale Ungleichheit by Elmar Wiesendahl


by Edward
4.2

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